Das städtische HOLSTEN STADION und der TuS Holstein Quickborn

Das städtische Holsten Stadion wurde von der Firma Sportplatzbau C. Voigt & Söhne aus Castrup Rauxel gebaut.

Wir möchten daran erinnern und festhalten, dass der TuS Holstein Quickborn von 1914 e.V. - Fußball einen ganz, ganz großen Teil zum jetzigen IST-ZUSTAND beigetragen hat. 

Dieses sollte man nicht vergessen!

Der Fußball im Holstein Quickborn feiert nämlich im Jahre 2020 seinen 100jährigen Geburtstag.

Der TuS Holstein Quickborn sollte/musste einen Eigenanteil zum Bau des Holsten Stadion tragen. Was für ein Glück war es, dass Uwe Langeloh (aktive Mitarbeit im Spielausschuss/Abteilungsleiter/Koordinator der Abteilung Fußball im TuS Holstein Quickborn) zu dieser Zeit in der Quickborner Heide bei der dort ansässigen Firma Zeppelin-Metallwerke (Caterpillar) als Niederlassungsleiter fungierte. Durch seine geschäftlichen Verbindungen mit Baufirmen konnten diverse von der Gemeinde Quickborn auferlegte Erd-Abtragungsarbeiten in einer Höhe von DM 30.000,00 geleistet werden. Auch sonst leistete man kräftige Mithilfe, indem man der Firma C. Voigt & Söhne mit diversen Maschinen und Reparaturen unter die Arme griff.

Am 24.Mai 1969 wurde das Holsten Stadion mit einem Länder-Leichtathletik-Vergleichskampf Schleswig-Holstein - Jütland/Dänemark eingeweiht.

Desweiteren erstellten 3 Mitglieder (ehrenamtlich) des TuS Holstein Quickborn (es waren Wolfgang Jotzer - "Kalli" Knopp + Uwe Langeloh) mit den von der Firma Rebmann, Betonsteinwerk in Norderstedt gestifteten Betonplatten eine 6stufige x 60 m lange Zuschauer-Stehtraverse.
4 Mitglieder ("Michel" Siek - "Teddy" Nasert - Jan Martens - Günter Abraham) der Abteilung Fußball im TuS Holstein bauten ehrenamtlich am Eingang im Tunnelbereich das heute noch dort befindliche Kassierhäuschen. Steine, Beton, Kunststofftür und Fenster und andere Materialien spendeten div. Firmen u. a. der heutige Sponsor Wolfgang Neumann.
Es war ja ein Umkleidehaus mit Umkleide- Duschmöglichkeiten und Toiletten errichtet worden. Was noch fehlte war ein Raum wo man sich vor - während und nach dem Training bzw. Spiel zusammen setzen konnte. Ein sogenannter Besprechungsraum. Uwe Langeloh monierte über viele, viele Jahre und immer und immer wieder bei den Parteien und dem Bürgermeister der damaligen Gemeinde Quickborn diesen Raum an. Endlich wurde er von dem damaligen Vorsitzenden des Quickborner Bürgerblocks und langjährigen Ligaspieler, Karl-Heinz Ehrenstein erhört und plötzlich ging alles ganz, ganz schnell. SPD + CDU waren sich plötzlich alle einig; "Ja, da fehlt doch noch was". Aber es fehlte auch noch eine verhältnismäßig "kleine" Summe Geld um dieses in die Tat umzusetzen. Dieser Betrag wurde von einem hier nicht genannten und noch lebenden Bürger Quickborns übernommen und schon wurde der Bau des heutigen noch stehenden Besprechungsraums in die Tat umgesetzt.
Anfang 1999 kam Uwe Langeloh die Idee eine Anzeigetafel mit Uhr für das Holsten Stadion zu erstellen. Es folgten fast ein halbes Jahr dauernde Bürokratie-Aufgaben. Genehmigungen über Genehmigungen, Anträge über Anträge - Grundbucheintragungen - Stadt Quickborn - Kreis Pinneberg - Architekt - Statiker - Bauleiter und ... und.  Am 14.06.1999 konnte endlich mit den eigentlichen Arbeiten begonnen werden. 42m Vierkantstahlrohr 60x60x3 mm musste gekauft werden. Es wurde gesägt, gebohrt und diverse Schweißarbeiten (bei der Firma Weitschies in der Quickborner Heide) folgten. 2 Betonsockel wurden ausgehoben (man fragte uns; "Ob wir da einen Atombunker bauen?") und mit Eisengitter versehen. Den Beton lieferten die Quickborner Betonwerke. Die Firma Gawron in Rellingen (Inhaber war unser ehemalige TuS Holstein Präsident R. Lange) musste auf Geheiß des dafür zuständigen Architekten Prof. Dr. Ing. Ernst-Otto Woidelko aus Lägerdorf ein schriftliches Gutachten über das geschweißte Stahlgerüst erstellen. Die Uhr (gekauft und geliefert von der Firma Iversen Dimier aus Hamburg) und die beiden 7er Segmente (Siehe Tankstellen-Anzeigen) und die Elektronik lieferte die Firma Tokheim aus Elmshorn. Den Schaltkasten - am Stahlgerüst angebracht - für die Steuerung lieferte die heute noch in Quickborn an der Ein- und Ausfahrt der A 7 ansässige Firma Rittal. Das 100 m lange 7adrige Erdkabel lieferte die Firma Elektroteam Quickborn zu einem Sonderpreis. Die Verlegung des Erdkabels vom Standort der Anzeige bis zur Sprecherkabine auf der Stehtraverse nahm Janusz Taras ehrenamtlich vor.

Am 16.08.1999 wurde diese, heute noch dort befindliche Anzeigetafel samt Uhr vom eingesetzten Bauleiter ohne Auflagen/Mängel abgenommen. Insgesamt hat diese Anzeigetafel und Uhr ca. 8.000,00 DM gekostet. Sie wurde dem TuS Holstein Quickborn Fußball ohne weitere Auflagen seitens der Stadt Quickborn voll gestiftet.
Anfang 2000 installierte der damalige Fußball-Abteilungsleiter Albert Kutscheid auf seine Kosten mit großer Unterstützung von Bernd Gau (über viele, viele Jahre zuständig für die damalige Werbung - einzigartig+vorbildlich!) für die Abteilung Fußball im TuS Holstein Quickborn eine neue (auch heute noch da!) Rundum-Stahlrohr-Bandenwerbung direkt am Spielfeld. Die Installation der Stahlrohre wurde durch Janusz Taras ehrenamtlich gemacht.
Kommen wir zur oben angesprochenen Sprecherkabine. Die Sprecherkabine (steht auch heute noch da!) sponserte das damalige Spielausschuss-Mitglied der Fußballer Karl-Heinz Springer. Aufgebaut wurde es ebenfalls von J.Taras.
Desweiteren ließ die Abteilung Fußball 4 Spieler-Auswechselbänke (je 2 für den damaligen Grand- und dem Rasenplatz) auf eigene Kosten anfertigen und aufstellen.

Aber auch für die Aufstellung der Trainingsbeleuchtung im Sportzentrum Ziegenweg (damals noch ein Grandplatz - noch heute ist diese vorhanden auf dem jetzigen Kunstrasenplatz) sorgte der damalige Vereinspräsident Dr. Karl-Peter Kress mit einer nicht ganz unerheblichen Geldsumme. 

 

Der TuS Holstein Quickborn von 1914 e.V. und seine Heimat - das städtische HOLSTEN STADION -  unter EUROPLAN - EUROPEAN FOOTBALL Magazine

 
Das untere Foto zeigt das "ganze städtische Areal" mit dem neuen Kunstrasen-  und dem Rasenplatz im Holsten Stadion von oben am FR., d. 14.08.15

Wo schon die DDR-Auswahl trainiert - Harksheider Weg Nr. 251: Eine wichtige Verkehrsader für die Eulenstadt. Wer den Harksheider Weg von der ,Kieler Straße in Quickborn bis über die Autobahnbrücke in Richtung Norderstedt fährt und dabei seine Augen offen hält, wird im Verlauf der langen Straße viele unterschiedliche Angebote entdecken: Mal reihen sich Geschäfte aneinander,, mal säumen schöne, alte Häuser den Weg und schließlich findet sich das Holstenstadion sowie der Freizeitsee und der Abenteuerspielplatz abseits der Hauptstraße.

Mit Einführung der Buslinie 594 von Pinneberg nach Norderstedt über die Waldstraße, sind Teile des Harksheider Weges gut mit dem öffentlichen Personen Nahverkehr erreichbar. Damit hat die Straße alles zu bieten, was zu einer Kleinstadt gehört.

Das Holstenstadion am Ortsausgang, direkt an der Autobahn gelegen, gehörte in den 70er Jahren zu den Attraktionen Quickborns. Dort trainierten schon die damals so erfolgreiche Nationalelf sowie das Team der DDR und viele andere Mannschaften. Aber der Glanz der vergangenen Tage bröckelt. Das Stadion ist heute kein Aushängeschild mehr. Zu lange wurde nicht mehr renoviert und modernisiert. Dennoch wird der große Sportplatz belebt. Dort trainieren die Mannschaften des TuS Holstein Quickborn und die Liga-Spiele werden auf dem großen Rasenplatz ausgetragen.

Ein Artikel im Quickborner Tageblatts aus dem Jahre 2007
 
Unsere Bratwurst wurde am 29.7.2009 getestet unter Fußballwurst
 
Der Grandplatz wurde in einen wunderschönen und modernen Kunstrasenplatz umgebaut und am SO, d. 20.Sept.´15 übergeben.
 

In diesem Stadion tragen dieseit Fertigstellung am 12.8.1969 ihre Heimspiele aus

Das Holsten Stadion aus der Luft

Durch dieses Eingangstor gelangen Sie ins Holsten Stadion

 

Im Hintergrund der Rasenplatz

Im Vordergrund der damalige Hartplatz des Stadions

 

Auf dem damaligen Grandplatz befand sich eine Trainingsbeleuchtungsanlage - Hier geht´s zur Geschichte .....

1. Die Flutlichtanlage/Trainingsbeleuchtung (jetziger Ist-Bestand: 6 Masten mit insgesamt 16 Lampen) wurde im April 1971 vom damaligen Gemeinde-Sportplatz (dort steht jetzt das Rathaus der Stadt Quickborn) durch Mitglieder der Fußball-Abteilung des TuS Holstein Quickborn und mittels kostenlos von der Firma Zeppelin-Metallwerke (ansässig damals in Quickborn-Heide) zur Verfügung gestellten Tiefladern zum Holsten Stadion gebracht.

2. Die Aufstellung (Betonsockel gießen wurden kostenlos durch ortsansässige Firmen erstellt - Der Beton wurde kostenlos von den Quickborner Betonwerke geliefert) nahmen ebenfalls Mitglieder des TuS Holstein Quickborn vor. Die Freiwillige Feuerwehr Quickborn stellte kostenlos Geräte (Hebebühne einschl. Bedienungs-Personal), sowie die Firma Zeppelin-Metallwerke stellte einen Kranwagen einschl. Bedienungs-Personal zur Verfügung.

3. Die elektrische Installation und das Anschließen der Lampen usw. wurde kostenlos durch die damals in Quickborner ansässige Firma Rammelt durchgeführt. Der TuS Holstein Quickborn fand Sponsoren für insgesamt 12 neue Flutlichtlampen + Installationsmaterialien (Fa. Neye - Trumpf/Schokoladenfabrik - Europa/Schallplatten). Die Stadtwerke Quickborn stifteten hunderte von Metern Elektrokabel.

4.  Damit konnte man ein ordentliches Training und sogenannte Trainingsspiele unter Licht auf dem Grandplatz im Holsten Stadion durchführen;

5. Mit der Erringung der damaligen Landesliga-Meisterschaft in der Saison 1978/79 und dem Aufstieg in die höchste Klasse im HFV-Bereich, der Verbandsliga wurden Stimmen laut, die von Flutlichtspielen am Freitagabend auf dem Rasenplatz im Holsten Stadion sprachen. Da das Holsten Stadion und das Sporthotel in den 70iger Jahren ein ganz starker Partner der Fußballer des TuS Holstein waren und Bundesliga-Vereine ihre Trainingslager und Vorbereitungstage zu Bundesligaspielen in Quickborn absolvierten lag es nahe eine richtige Flutlichtanlage zu installieren. Dieses war für den damaligen Abteilungs-Vorstand absolutes Neuland.

6. Es gab damals aber auch noch einen Fach-Vorstand im Gesamtverein des TuS Holstein von 1914 e. V. der sich immer vor bzw. hinter seine Abteilungen stellte, zahlreiche Sponsoren, private Geldgeber, der HFV und selbst die Stadt Quickborn die dieses Projekt voll unterstützten. So ging man dann gemeinsam an die Arbeit. Die Abteilung Fußball war aber in diesem Fall absolut federführend und voll verantwortlich.

7. Die Anlage bestand aus 6 Masten mit jeweils 2 Lampen und somit insgesamt 12 Lampen 

 

Damit war aber das eigentliche Vorhaben noch nicht in die Tat umgesetzt worden. Es war nur ein Anfang gemacht worden. Der HFV gab dem TuS Holstein Quickborn ein fast zinsloses Darlehen, mit einer monatlichen ganz, ganz kleinen Abzahlung. Zum 75. Vereinsjubiläum – im Jahre 1989 - verzichtete der HFV dann auf die weitere Rückzahlung. Insgesamt hat eine nicht genannte - noch in Quickborn lebende - Privatperson ca. 40.000,00 DM in diese Anlage zur Verfügung gestellt.

 

8. Man ließ die Anlage – sehr, sehr preiswert durch die Firma Siemens (wie übrigens auch andere Vereine im Bereich des HFV – überprüfen und wir mussten dann leider feststellen, dass diese Anlage nicht für Pflichtspiele unter Flutlicht wegen der fehlenden Luxstärke durch den HFV abgenommen bzw. freigegeben wurde. Das war damals ein ganz herber Rückschlag, denn damit war der Weg für eine Verlegung der Anlage vom Grandplatz zum Rasenplatz im Holsten Stadion je gestoppt. Es wurde ein schriftliches und amtliches Protokoll erstellt;

9. Ein weiterer Ausbau dieser Flutlichtanlage, auf die damals offiziell vom HFV geforderte Luxstärke, wäre dann am Veto der Bundes-Autobahnmeisterei gescheitert, denn man hätte eine Unfallgefahr durch Blendung der Flutlichtstrahler für die längsseitig führende A7-Bundes-Autobahn gesehen. Anlässlich einer Vor Ort Besichtigung seitens zuständiger Gremien wurde uns dieses klar und deutlich mitgeteilt.

10. Damit wurde bzw. musste das Kapitel eine spieltaugliche und offiziell vom HFV genehmigte  Flutlichtanlage für Pflichtspiele auf dem Rasenplatz im Holsten Stadion endgültig á acta gelegt.

Der TuS Holstein Quickborn von 1914 e.V. hat bzw. konnte aus den obigen Gründen nie Pflichtspiele unter Flutlicht beantragt (en), denn diese Anlage, ist zwar gegenüber bei einigen anderen Vereinen,  in der heutigen Zeit geradezu ein super und sensationelles Flutlicht. Heute wird ja schon bei schummriger Kneipenbeleuchtung gespielt und ob es überhaupt noch eine offizielle HFV-Vorschrift gibt, entzieht sich unserer Kenntnis.

Wäre aber sehr, sehr wünschenswert und unbedingt erforderlich!

Die Stadt Quickborn hat im Jahre 2013 die alten Flutlichtstrahler in neue und moderne Strahler ausgewechselt.
 
Ich möchte anmerken, dass sich fast alle Unterlagen zu den oben beschriebenen Aufzeichnungen in Wort + Bild in unserem Besitz befinden.
Uwe Langeloh
 
Mehr auch unter

Lageplan des Holsten Stadions

 

Wie komme ich ins Holsten Stadion? 

Mit dem Auto:
A. Von Hamburg bzw. Kiel aus: Über die BAB 7 bis zur Abfahrt Quickborn. Nach ca. 150m rechts abbiegen in die Ulzburger Landstraße bis zur Abzweigung HARKSHEIDER WEG und dann links in den Harksheider Weg bis zum Holsten Stadion ( Sporthotel - Am Stadion) fahren.
B. Von Hamburg bzw. Kiel aus: Über die Kieler Straße E 4 bis zur Abzweigung HARKSHEIDER WEG und dann rechts (von Hamburg kommend) bzw. links (von Kiel kommend) in den Harksheider Weg bis zum Holsten Stadion (Sporthotel -  Am Stadion) fahren.
C. Von Norderstedt aus: Über die Waldstraße in den Harksheider Weg bis zum Holsten Stadion (Sporthotel - Am Stadion) ) fahren.
D. Von Pinneberg aus: Über die Quickborner- bzw. Pinneberger Straße rechts ab in die Kieler Straße und dann nach 200m wieder links ab in den Harksheider Weg und immer gerade aus bis ins Holsten Stadion  (Sporthotel - Am Stadion) fahren.

Mit dem VHH - Bus 594 - direkt ins Holsten Stadion 

Man kann mit dem Bus der Linie 594 der VHH direkt aus den Richtungen Pinneberg (über Quickborn/AKN-Bahnhof) bzw. Norderstedt (direkt) das Holsten Stadion - Station Heidefriedhof - "anfahren".  Die Haltestellen/Abfahrtszeiten unter dem Fahrplan der VHH Bus Linie 594 einsehbar.

Besuchen Sie die Man freut sich auf Sie.

 

im September´2015
Die 5 spielfähigen und 1 Trainings-Kleinfeldplatz der städtischen Sportanlagen in Quickborn:
 - Ein Traum für Quickborn - Einfach tolle Sportanlagen - Ein Traum für jeden Fußballer -
linkes Foto zeigt den Sportplatz im Sportzentrum Ziegenweg + der Bank´schen Kuhle Ziegenweg/Mühlenberg und das rechte Foto zeigt eie Sportplatzanlage der Heidkampschule mit Tartanbahn und weiteren Leichtathletik-Anlagen, sowie einem Kunststoff-Basketballfeld
 

Fußballer ... was willste de mehr .... Alles nur Natur - und Kunstrasenplätze .....